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Was Sie schon immer wissen wollten:

ABE
Allgemeine Betriebserlaubnis für ein Fahrzeugmodell oder ein Zubehörteil.
ACHTUNG: Bei der Verwendung nicht freigegebener Räder oder Reifen erlischt die Betriebserlaubnis, d.h. die komplette Fahrzeugzulassung samt Versicherungsschutz!
Die Alterung
von Gummi ist ein natürlicher Prozeß und bedeutet, daß sich Elastizität und Haftfähigkeit im Laufe der Zeit geringfügig verändern. Ein Prozeß, der sehr langsam erfolgt - und außerdem durch spezielle Alterungsschutzmittel im Reifen noch verlangsamt wird. Dennoch sollte man z.B. einen Reservereifen, der mehr als 6 Jahre "untätig" im Kofferraum lag, nicht zusammen mit völlig neuen Reifen fahren!
Aquaplaning
ist das Aufschwimmen des Reifens auf einer Wasserschicht. Je nach Profiltiefe und -aufbau, Luftdruck, Radlast, Wasserhöhe und Geschwindigkeit schwimmt der Reifen früher oder später auf und kann keine Lenk- oder Bremskräfte übertragen.
HINWEIS: Bei Aquaplaning und bei seitlichem Abdriften nur leicht gegenlenken!
Auswuchten
ist das Ausgleichen von statischen oder dynamischen Unwuchten am Rad- Reifen-System, die durch ungleiche Massenverteilung verursacht werden und Vibrationen hervorrufen. Um einen ungleichen Verschleiß am Reifen und Schäden an der Radaufhängung zu vermeiden sowie um den Fahrkomfort zu gewährleisten, ist das Auswuchtenunverzichtbar.
Feinwuchten
ist für die Räder der Lenkachse von PKW´s einezusätzliche Maßnahme. Direkt am Kfz werden damit die Restunwuchten ausgeglichen, die durchz.B.  geänderte Radzentrierung, Nabe und Bremsscheibe auftreten.
Karkasse
nennt man die Grundkonstruktion eines Reifens. Sie wird durch Gürtelund Laufstreifen komplettiert. In der Regel besteht sie aus gummiummantelten Textilseilen - heute vorwiegend aus Kunstfasern wie Rayon oder Nylon. Die Karkasse ist der entscheidende Festigkeitsträger eines Reifens!
PR
Ply Rating (Lagenzahl), ist eine nur bei Reifen für Leichttransporter noch teilweise gebrauchte Bezeichnung für verschiedene Tragfähigkeitsklassen.
Früher bei Diagonalreifen bezeichnete man damit die Anzahl der Karkasslagen. Ein 8 PR-Reifen besitzt mehr Tragfähigkeit als ein 6 PR-Reifen! Die PR-Zahl ist heute durch den Traglastindex (siehe dort) ersetzt.
Reinforced
ist eine zusätzliche Bezeichnung für PKW-Reifen, die extra verstärkt wurden. So können sie bei erhöhtem Luftdruck höhere Lasten tragen und sind außerdem besser gegen mechanische Verletzungen geschützt.
Räderwechsel
von vorn nach hinten (und umgekehrt!) nach ca. 10 bis 15.000 km ist immer sinnvoll! Dadurch werden die Reifen gleichmäßiger abgefahren und können später komplett ausgetauscht werden.
Falls Sie dennoch einmal nur zwei neue Reifen montieren lassen, gehören diese - unabhängig von der Antriebsart (auch bei Allrad) - immer auf die Hinterachse! Die Haftung der Reifen auf der Hinterachse ist entscheidend für die Führung des Fahrzeugs insbesondere in Kurven.
Silikat
ist ein in jüngster Zeit häufig verwendeter Füllstoff für Kautschukmischungen (chemisch als Kieselsäure bekannt). Mit seiner Hilfe läßt sich der Nässegriff von Reifen verbessern und der Rollwiderstand senken.
Sägezahn
nennen Reifentechniker den ungleichmäßigen Abrieb an den Querkanten von Profilblöcken in Laufrichtung des Reifens. Als Folge treten in fortgeschrittenem Stadium oft lästige Vibrationen und Laufgeräusche auf. Rechtzeitiger Wechsel zwischen Vorder- und Hinterachse kann dem vorbeugen.